Konzert- und Kongresshaus Konstanz

2010
Deutschland

Die Gesamtkomposition des Kongress- und Konzerthauses ist eine elliptische Großform, welche dadurch definiert wird, das um den zentralen Saalblock zwei gegenseitig versetzte „Schalen“ angeordnet sind. Die an der Außenseite des Daches umlaufende Säulenreihe lässt sowohl an der Eingangsseite als auch an der Seeseite überdachte Außenräume entstehen, welche auch als offene Pausenräume benützt werden können. Von einem großen überdachten Vorbereich entwickelt sich das große Foyer auf zwei Ebenen entlang der im großen Bogen gekurvten Glaswand, welche einen panoramartigen Ausblick auf den See freigibt.

Es war die Intention den Baukörper des Konzert- und Kongresshauses durch die Einführung zweier Fassadenebenen, der äußeren Säulenreihe und der gegenüber dieser versetzten inneren Fassade einen Gesamteindruck von hoher Plastizität und visueller Einprägsamkeit zu verleihen.

 

Programm: Konzert- und Kongresshaus
Entwurf: Wettbewerb 2. Preis, 2010
Bruttogeschossfläche: 9.100 m²